***Pressemitteilung*** Mehr Raum für Familien in der Innenstadt: Hamburg verstetigt mobiles Spielplatzprojekt

Innenstädte sollen heute mehr sein als Einkaufsorte. Sie sollen Aufenthaltsräume sein, Treffpunkte, Orte für unterschiedliche Generationen. In Hamburg-Mitte wurde dafür im vergangenen Jahr einen ungewöhnlichen Ansatz gewählt und mitten auf der Mönckebergstraße ein sichtbares Zeichen für mehr Familienfreundlichkeit gesetzt.

Im Rahmen der Programme „Verborgene Potenziale Innenstadt“ und „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ entstand dort im Frühjahr 2025 mit „Playdate Hamburg“ der erste öffentliche Spielplatz der Innenstadt. Herzstück war die sogenannte KuKuK Box, ein mobiler, TÜV-geprüfter Spielcontainer mit Kletter-, Rutsch- und Bewegungsangeboten. Der temporäre Spielplatz stand bis Ende August am Mönckebergbrunnen und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Aufenthaltsort für Familien.

Der Container sorgte für mehr Aufenthaltsqualität auf der stark frequentierten Einkaufsstraße und zeigte, wie niedrigschwellige Angebote das Stadtbild beleben können. Bemängelt wurde allerdings, dass das mit rund 35.000 Euro finanzierte Pilotprojekt nach nur vier Monaten endete. Unter anderem der Bund der Steuerzahler Hamburg sprach von einer verpassten Chance für dauerhafte familienfreundliche Impulse in der Innenstadt.

Nun soll das Projekt langfristig fortgeführt werden. Auf Antrag von SPD und GRÜNEN sowie der FDP-Gruppe hat die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschlossen, dem BID Mönckebergstraße 55.000 Euro aus dem investiven Förderfonds Bezirke bereitzustellen, um das Spielplatzangebot dauerhaft zu etablieren. Vorgesehen ist, den Spielcontainer anzuschaffen und künftig wechselnd an verschiedenen Standorten der Innenstadt einzusetzen, darunter am Mönckebergbrunnen, an den Lange Mühren oder dem Gänsemarkt.

Mit der Verstetigung des Projekts setzt Hamburg-Mitte auf eine Innenstadt, die nicht allein vom Konsum geprägt ist, sondern auch Raum für Familien und Begegnung schafft.

Fatih Can Karismaz, Abgeordneter Neustadt, Altstadt, HafenCity und baupolitischer Sprecher (SPD): „Eine lebendige Innenstadt muss für alle Generationen attraktiv sein – nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zum Verweilen, Begegnen und Spielen. Mit der Verstetigung des mobilen Spielplatzprojekts schaffen wir mehr Raum für Familien in der Hamburger Innenstadt und machen deutlich, dass Aufenthaltsqualität und Familienfreundlichkeit feste Bestandteile moderner Stadtentwicklung sind.“

Julia Brinkmann, Fraktionsvorsitzende (GRÜNE): „Eine moderne Innenstadt muss mehr können als nur Einkaufsmöglichkeiten bieten. Menschen sollen dort gerne Zeit verbringen, sich begegnen und den öffentlichen Raum erleben können. Gleichzeitig müssen wir stärker mitdenken, was Familien im Alltag tatsächlich brauchen. Der mobile Spielplatz verbindet genau diese beiden Ansprüche und macht die Innenstadt auf diese Weise lebendiger, familienfreundlicher und damit auch insgesamt attraktiver.“

Timo Fischer (FDP-Gruppe): „Die Innenstadt der Zukunft wird nicht allein an Schaufenstern gemessen, sondern daran, ob Menschen dort gerne Zeit verbringen. Sie muss ein Ort des Lebens und des Erlebens werden – für alle Generationen, angefangen bei den Kleinsten. Der mobile Spielplatz ist mehr als ein Freizeitangebot: Er ist ein sichtbares Zeichen für unseren Anspruch Hamburgs City als lebendiges Herz zu stärken und für die Zukunft weiterzuentwickeln.“

Pressekontakt:

Patricia Maciolek

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