Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte ist in ihrer Sitzung am 19. Februar 2026 der Empfehlung des Cityausschusses sowie des Beirats des HafenCity Forums gefolgt und hat den gemeinsamen Antrag von GRÜNEN und SPD zur Förderung der Rad- und Fußverkehrssicherheit in der HafenCity beschlossen.
Der Radfahrstreifen entlang der Überseeallee stellt als Teil der Veloroute 3 eine vielgenutzte Radverbindung zwischen westlicher und östlicher HafenCity dar.
Auf der nördlichen Seite der Überseeallee wird der Radfahrstreifen speziell auf dem Abschnitt zwischen Osakaallee im Osten und Überseeboulevard im Westen allzu häufig von regelwidrig parkenden und haltenden Fahrzeugen blockiert, die etwa im Zuge des Liefer- und Taxiverkehrs dort abgestellt werden. Das hierdurch erforderliche Ausweichen auf die Fahrbahn ist mit erheblichen Sicherheitsrisiken für die Radfahrenden verbunden, insbesondere für die zahlreichen Schüler*innen, deren Schulweg entlang der Überseeallee verläuft.
Nur wenige hundert Meter weiter östlich besteht ebenfalls ein erhöhtes Sturzrisiko: Fahrradfahrende, die von der Überseeallee aus nach rechts in die Fahrradstraße Am Lohsepark abbiegen wollen, laufen Gefahr, aufgrund des hier nicht überall ebenerdig abschließenden Bordsteins zu Fall zu kommen.
Clemens Willenbrock, Sprecher des Cityausschusses (GRÜNE): „Sichere und gut nutzbare Radwege sind ein zentraler Baustein klimafreundlicher Mobilität in der HafenCity. Deshalb setzen wir uns für eine deutlichere rote Markierung der Radfahrstreifen, klare Hinweise auf zulässige Haltezonen für Taxi- und Lieferverkehr sowie verstärkte Kontrollen ein. Ergänzend prüfen wir bauliche Trennelemente, wo zusätzlicher Schutz erforderlich ist. Gerade auf stark genutzten Radverbindungen dürfen dabei keine vermeidbaren Sturzrisiken bestehen. Da provisorische Lösungen nicht ausreichen, sprechen wir uns für dauerhafte bauliche Maßnahmen aus, um insbesondere Kinder und unerfahrene Radfahrende besser zu schützen.“
Fatih Can Karismaz, SPD-Abgeordneter für die HafenCity: „Der Schutz von Kindern hat für uns oberste Priorität. Gerade im Straßenverkehr brauchen die Jüngsten unsere besondere Aufmerksamkeit und klare Regeln. Falsch abgestellte Fahrzeuge gefährden diese, weil sie Sicht versperren und Schulwege unsicher machen. Das dürfen wir nicht akzeptieren. Sicherheit im Quartier ist keine Frage der Bequemlichkeit, sondern der Verantwortung füreinander. Als Koalition sorgen wir für klare Hinweise, bessere Sichtbeziehungen an Kreuzungen und verstärkte Kontrollen. Unser Ziel ist klar: lebenswerte Stadtteile für alle.“
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