***Pressemitteilung*** Regenbogenbank für St. Georg: Hamburg-Mitte setzt Zeichen für Vielfalt und Respekt

Der Stadtteil St. Georg steht seit jeher für Vielfalt, Offenheit und ein respektvolles Miteinander unterschiedlichster Lebensentwürfe. Gerade für queere Menschen ist St. Georg ein zentraler Ort der Sichtbarkeit und Identifikation in Hamburg. Vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher Spannungen und wachsender Intoleranz setzen wir uns in Hamburg-Mitte dafür ein, diese Haltung auch im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.

In Ihrer Sitzung am 16. April 2026 hat die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte deshalb beschlossen, dass das Bezirksamt prüfen möge, ob die bestehende Freundschaftsbank auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz in Regenbogenfarben gestaltet werden kann oder alternativ ein geeigneter Standort für eine neue Regenbogenbank im Stadtteil in Frage kommt.

„St. Georg ist für viele Menschen ein Zuhause, gerade auch für diejenigen, die anderswo Ausgrenzung erfahren.“, so Julia Brinkmann, Fraktionsvorsitzende (GRÜNE). „Diese Vielfalt gehört zur Identität unseres Stadtteils und sie verdient Schutz und Sichtbarkeit. Eine Regenbogenbank ist dabei kein großes Bauprojekt, aber ein klares und niedrigschwelliges Zeichen: Hier ist Platz für alle, hier gilt Respekt!“, so Brinkmann weiter.

Oliver Sträter, Fraktionsvorsitzende (SPD): „Gerade in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spannungen braucht es sichtbare Zeichen der Haltung. Eine Regenbogenbank steht nicht nur für Akzeptanz, sondern für die klare Entscheidung, Vielfalt zu schützen und als selbstverständlichen Teil unseres Zusammenlebens zu begreifen. Sie macht deutlich: St. Georg ist ein Ort, an dem Offenheit und Respekt nicht verhandelt, sondern gelebt werden.“

Jimmy Blum, (FDP): „Mit der Regenbogenbank setzen wir ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein offenes Miteinander in St. Georg. Sie lädt nicht nur zum Verweilen ein, sondern erinnert auch daran, dass Gleichberechtigung und Akzeptanz keine Selbstverständlichkeit sind, sondern jeden Tag gelebt werden müssen.“

Mit der geplanten Umsetzung – möglichst bis zur Pride Week 2026 – soll ein dauerhaftes, positives Symbol für Toleranz und ein solidarisches Miteinander im Herzen von St. Georg entstehen.

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