Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat auf ihrer Sitzung am 17. September 2026 beschlossen, den gemeinnützigen Verein „Die Düse – gemeinsam am Inselpark e. V.“ mit 7.000 Euro aus dem Förderfonds Bezirke zu unterstützen. Die Mittel dienen vorwiegend der Anschaffung technischer Geräte, die für die Einrichtung und Aufnahme des Betriebs des neuen Nachbarschaftstreffs „DIE DÜSE“ benötigt werden.
Mit der Schließung des bisherigen „Schankraums“ Ende 2025 war ein wichtiger Treffpunkt für die Nachbarschaft weggefallen. Rund zwölf Jahre lang hatte der Ort als Café, Kneipe und Begegnungsstätte Menschen aus unterschiedlichen Teilen Wilhelmsburgs zusammengebracht. Nun soll er unter dem Namen „DIE DÜSE“ wieder mit Leben gefüllt und als selbstorganisierter Nachbarschaftstreff weiterentwickelt werden.
Neben dem bekannten Kneipenabend sollen die Räumlichkeiten künftig auch für soziale, gemeinnützige und kulturelle Aktivitäten offenstehen. Der Verein möchte einen niedrigschwelligen Ort schaffen, an dem Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Wohndauer im Quartier zusammenkommen, eigene Ideen verwirklichen und sich aktiv in ihre Nachbarschaft einbringen können.
Theresa Rothberg, Fraktionsvorsitzende (GRÜNE): „Der Schankraum war über viele Jahre ein wichtiger Treffpunkt für die Nachbarschaft. Dass sich nun ein eigens dafür gegründeter Verein für den Erhalt und die Weiterentwicklung dieses Ortes einsetzt, zeigt, wie viel Engagement im Quartier steckt. Mit unserer Unterstützung wollen wir dazu beitragen, dass hier wieder ein Raum für Begegnung und gemeinsame Aktivitäten entsteht und so der Zusammenhalt in der Nachbarschaft gestärkt wird.“
Miriam Natur, Fraktionsvorsitzende (SPD): „Der Schankraum hat in Wilhelmsburg einfach dazugehört – als Ort, an dem man auf einen Kaffee, ein Bier oder einfach zum Schnacken vorbeikommen konnte. Es wäre schade gewesen, wenn dieser Ort nach so vielen Jahren einfach verschwunden wäre. Umso schöner ist es, dass Menschen aus der Nachbarschaft selbst das Heft in die Hand nehmen und etwas Neues daraus machen. Wir helfen gerne dabei, dass der Betrieb starten kann, und sind gespannt darauf, was die Wilhelmsburgerinnen und Wilhelmsburger daraus machen.“
Timo Fischer (FDP): „Gerade wenn die öffentlichen Mittel begrenzt sind, kommt es darauf an, gezielt Anschubhilfe zu leisten und Eigeninitiative vor Ort zu ermöglichen. Genau das passiert bei der ‚DÜSE‘: Engagierte Menschen aus Wilhelmsburg nehmen die Sache selbst in die Hand und schaffen einen neuen Treffpunkt für ihre Nachbarschaft. Hierbei unterstützen wir gerne.“
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